KGV Am Gondelteich Weißensee e.V.
Tipps für den Garten
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Verfasst am 06.06.2025 um 11:13 Uhr

Der Garten im Juni

Blühende Beete, sprießendes Gemüse und sattgrüne Bäume und Sträucher: Im Juni zeigt sich die Natur in ihrer schönsten Pracht, der Garten läuft zur Hochform auf. 

Es ist eine der schönsten Zeit im Garten. Aber auch viele Gemüsekulturen und die Erdbeeren sind erntereif.

Auch die Kirschen und Himbeeren lassen nicht mehr lange mit der Ernte auf sich warten.

Der Garten lädt bei angenehmen Temperaturen zum Erholen und Entspannen in der Natur ein.

Aber, wie sollte es anders sein, der Hobbygärtner hat in seiner grünen Oase immer etwas zu tun.  

Im Garten wird gesät, gepflanzt, gepflegt und geerntet und manch leckere Bratwurst vom Grill gehört natürlich auch dazu. 

Nutzgarten

Die Ernte von z. B. Kohlrabi, Rettich, jungen Möhren, Erbsen, früher Blumenkohl und Brokkoli kann erfolgen.

Ab Mitte des Monats gibt es auch die ersten Frühkartoffeln aus dem Garten.

Warten Sie mit der Ernte der Frühkartoffeln nicht, bis das Laub abgestorben ist. Die Knollen schmecken am besten, wenn man sie nicht ganz ausreifen lässt. Beachten Sie aber, dass Frühkartoffeln sich aufgrund ihrer dünnen Schale nicht lange lagern lassen.

Rhabarber und Spargel

Spargel sollte im ersten Erntejahr nur bis zum 10. Juni, und in den darauffolgenden Jahren bis zum Johanni-Tag (24. Juni) gestochen werden. Beim Rhabarber ist spätestens Ende  Juni mit dem Ernten aufzuhören, damit die Pflanzen bis zum nächsten Frühjahr genügend Reservestoffe für die Ernte des nächsten Jahres bilden können.

Arbeiten Sie nach der letzten Ernte rund zwei bis drei Liter Kompost flach in die Erde ein und entfernen Sie die jetzt entstehenden Blütenstängel. Die Blätter der letzten geernteten Stängel eignen sich hervorragend zum Mulchen von Himbeeren.

Tomaten und Gurken benötigen Pflege

Tomaten, deren Stängel nicht selbsttragend sind (sogenannte Stabtomaten), werden an Schnüren, Stäben oder Ähnlichem aufgleitet.

Beim wöchentlichen Nachleiten werden auch gleich die jungen Seitentriebe aus den Blattachseln gebrochen.

Dieses “Ausgeizen” sollte man durchführen, sobald die Triebe zu fassen sind, spätestens aber, bevor sie 10 cm lang sind. Kranke und vergilbte Blätter werden auch herausgenommen. Zur besseren Belüftung der Pflanzen entfernt man auch die unteren Blätter der Tomatenpflanze, jedoch werden die Fruchttrauben nie freigelegt, da die Früchte nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden sollen.

Eine gleichmäßige Wasserversorgung ist für die Fruchtbildung ebenfalls sehr wichtig.

Tomaten sollten nie über die Blätter gegossen werden, sonst fördern Sie damit die gefürchtete Braunfäule.

                                                                                                                                                                                                                        Text: Bernd Reinboth