Gartenabfälle, Laubreste oder Strauchschnitte werden in vielen Gärten weggeräumt und landen oft in der Biotonne. Damit gehen auch Lebensräume für nützliche Insekten verloren. Zudem gefährden Pestizide und Monokulturen ihren Bestand.
Wildbienen oder Hummeln helfen bei der Bestäubung - rund 80 Prozent unserer Pflanzen sind auf Insektenbestäubung angewiesen. Auch Florfliegen, Schwebfliegen, Ohrwürmer oder Marienkäfer sind sehr nützlich, denn sie ernähren sich von Blattläusen und anderen Schädlingen.
Ein Insektenhotel sollte mit unterschiedlich großen "Zimmern" ausgestattet werden, da es Bienen, Wespen und Hummeln in unterschiedlichen Größen gibt. So können in abgelagerte Harthölzer wie Buche oder Eiche Löcher zwischen drei und acht Millimeter Durchmesser gebohrt werden.
Dabei auf ausreichend Abstand achten und das Loch nur so tief bohren, wie der Bohrer lang ist und nicht bis ans Holzende durchbohren. Andere Tiere finden in Hohlräumen von Schilf oder Bambus Unterschlupf. Diese können in Lochziegel gelegt werden. Wer mag, kann die Löcher dieser Ziegel auch mit Lehm füllen und Löcher hineinbohren.
Wichtig: Vorher unbedingt die scharfen Kanten mit einer Raspel entfernen.



