GELEITWORT ZUR FESTSCHRIFT · 2016
Eine sehr wechselvolle Geschichte
Mit den beiden Teichen, dem Vereinshaus, den gepflegten Wiesen und Rabatten und den 200 Gartenparzellen ist unser Kleingärtnerverein „An der großen Eiche“ eine der schönsten Kleingartenanlagen im Süden Leipzigs. Die Voraussetzungen für die Erreichung dieses Standes liegen in dem großen Engagement der Vereinsmitglieder und der besonnenen Führung des Vereins durch die jeweiligen Vorstände. Das gilt für die Gesamtzeit des mittlerweile 85-jährigen Bestehens des Vereins.
Der Verein kann auf eine sehr wechselvolle 85-jährige Geschichte zurückblicken. Die Entstehung des Vereins im Jahr 1931 liegt in der Zeit der Weltwirtschaftskrise. In diesen Jahren und in der Zeit bis zum Ende des 2. Weltkrieges wurde die Kleingartensparte auf dem ausgekohlten Gelände der Dölitzer Braunkohlenwerke nördlich der Leinestraße an der Grenze der Ortsteile Dölitz und Dösen mit viel Fleiß und schwerer körperlicher Arbeitskraft von den Dölitzer Bergleuten und von Erwerbslosen der Dösener Siedlung Johannishöhe errichtet und ausgebaut.
Seit dieser Zeit ist viel geschaffen worden. Nach den mühseligen Jahren der Stabilisierung des Vereins während des 2. Weltkrieges und danach bis etwa zum Jahre 1970 setzte dann eine Phase des weiteren Ausbaus vor allem der Infrastruktur unseres Vereinsgeländes ein, die mit der endgültigen Inbetriebnahme unseres Vereinshauses im Jahr 2001 und dem Abschluss der Rekonstruktion unserer Wege im Jahr 2005 ihren vorläufigen Abschluss fand. In jüngster Zeit war der Schwerpunkt die Erneuerung des veralteten Netzes der Stromleitungen und die Erhöhung der Sicherheit der elektrotechnischen Ausrüstungen in den Lauben.
Die vorliegende Festschrift ist all den Personen gewidmet, die unseren Kleingärtnerverein vorangebracht haben. In ihr sollen die geschichtliche Entwicklung beleuchtet, die Vielseitigkeit des Vereinslebens gezeigt und die Schönheiten unseres Vereinsgeländes dargestellt werden.